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Für Kinder und Jugendliche, die Interesse an Pferden haben, bieten wir Reitstunden je nach Können auf den vorher genannten Pferden an. Es werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene unterrichtet, wobei die Anfänger zunächst nur eine halbe Stunde an der Longe tatsächlich reiten, damit weder die Pferde noch die Schüler überlastet werden.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Reitbetrieb steht bei unseren Reitstunden das Pferd als Partner und die Beschäftigung mit ihm im Vordergrund. Kinder sollen den richtigen Umgang mit Pferden lernen und dabei auch lernen, sie zu verstehen und artgerecht mit ihnen umzugehen. Da wir uns ganz deutlich von der Auffassung distanzieren, dass Tiere Sportgeräte sind, bilden wir die Kinder bewusst nicht dazu aus, Turniere zu besuchen.
In den Reitstunden wird sowohl praktisches als auch theoretisches Wissen vermittelt und in entspannter Atmosphäre wird das “Wesen Pferd” und sein Verhalten fachgerecht kennen gelernt. Selbstverständlich werden den Reitschülern die gängigen Bahnfiguren vermittelt, aber auch der Spaß in Form von kleinen Reiterspielen und Kunststücken mit den Pferden kommt nicht zu kurz. Die Kinder lernen bei uns das Pferd nicht nur von "oben" kennen, sondern sie lernen auch Bodenarbeit (Pferde führen, kommunizieren mit dem Pferd,....) und dürfen mal mit den Pferden spazieren gehen. Unsere Reitstunden werden oft von unserem Hund begleitet, der nicht selten in die Stunde spielerisch integriert wird.
Die Reitschüler werden aufgefordert, sich mit der Pflege der Tiere und ihren Bedürfnissen vertraut zu machen, indem sie vor dem Reiten putzen und (freiwillig) die Boxen misten und Futter vorbereiten können. Nicht das Reiten an sich, sondern der gesamte Umgang mit dem Partner Pferd soll das “Erlebnis Reiten” prägen. Auch hier gilt, wie bei all unseren Angeboten: “Der Weg ist das Ziel”. Es kommt uns keinesfalls auf Perfektion an, sondern auf den persönlichen Einsatz der Reitschüler in dem gesamten Umfeld “Pferd“.
Durch die kleinen Gruppen (max. fünf Kinder pro Reitstunde) ist es möglich, die einzelnen Teilnehmer als eigenständige Menschen wahrzunehmen und individuell auf sie einzugehen und sie so in ihrem eigenen Tempo zu betreuen.



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