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Trotz der immensen Möglichkeiten, die Tiere für den pädagogischen und therapeutischen Einsatz bieten, sind bei weitem nicht alle tierischen Individuen für diese Arbeit geeignet.
Ein Tier, das in der genannten Form zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden soll, benötigt einige grundlegende Wesensmerkmale. So sollte es (egal, welcher Gattung es angehört) über eine gewisse Souveränität und Selbstsicherheit verfügen, menschenfreundlich und nicht ängstlich sein und nicht schnell in Stress geraten. Seinem Wesen nach sollte es nicht schreckhaft, dominant, aggressiv oder sehr geräuschempfindlich sein. Es darf aber auch nicht zu stürmisch sein, um den Menschen keine Angst einzujagen. Ein solches Tier muss sich gerne berühren lassen und auch auf etwas „ruppigere“ Berührungen geduldig reagieren. Ideal ist es außerdem, wenn das entsprechende Tier auch mit anderen Tieren und Artgenossen gut verträglich ist.
Aber auch ein Tier, das alle diese Wesensmerkmale mitbringt, muss in einer entsprechend fördernden Umgebung aufwachsen, um diese Ideal weiter ausprägen zu können. Auch nicht jedes Tier eignet sich für alle Sparten der Pädagogik oder Therapie. Hier ist vom Trainer gewissenhaftes Beobachten gefragt. Welche Stärken hat das Tier und bei welcher Art der Beschäftigung scheint es weniger fröhlich.
Ein gewissenhafter Therapeut wird seine Tiere dann entsprechend einsetzen können. Um eine Überlastung zu vermeiden, benötigen aber auch die geeignetsten und motiviertesten tierischen Co-Therapeuten ausreichend Zeit für Entspannung und Freilauf in artgerechter Haltung. Unbekümmertes Spiel und das Zurückziehen-Können sollten selbstverständlich sein.
Auf unserem Hof legen wir besonders viel Wert darauf, dass unsere Tiere glücklich sind. Nur dann können sie auch den Menschen wirklich etwas Positives weitergeben und somit zu richtigen Helfern avancieren.

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